Die Kraft der Nähe

Die Kraft der Nähe

Poetische Welt Blog Beitrag 7

Weshalb Gefühle alles bedeuten

Ja, ich weiß – wir leben in einer
rationalen Welt.
Vermeintlich.
Und ja – wir leben in einer Welt
der Erkenntnis.
Vermeintlich.
Schließlich entscheiden Wissen
und Fakten über die Realität.
Vermeintlich.

Doch der Mensch funktioniert
so überhaupt nicht.
Unser Hirn tickt anders.
Alles, was wir wahrnehmen,
speichert unser Denkorgan als
Assoziation ab.
Sprich: als emotionales Bild.
So verarbeiten wir jeden
einzelnen Eindruck.
Bewusst oder unterbewusst.

Bedeutet:
Der Mensch tut nicht,
was er weiß.
Sondern was er fühlt.
Das habe ich in meiner Zeit
als Banker hautnah erlebt.
Investoren haben stets nach
ihrem Gefühl entschieden –
trotz Unmengen Fakten auf
dem Tisch.

Gefühle machen den Menschen
zu dem, was er ist – ein durch
und durch soziales Wesen.
Wir sind sehr empfänglich für
positive Gefühle – ein Lächeln,
ein gutes Wort.
Auch, wenn es oft anders scheint,
setzt sich das Gute letztlich durch.
Das Böse hingegen schwächt sich
früher oder später selbst.

Nicht nur das:
Was wir aussenden, kommt
zu uns zurück.
Nicht 1:1, aber es gilt das
Gesetz des Ausgleichs.
Erkennen wir das und
entscheiden uns für das Gute –
gerade im Umgang mit anderen –
werden wir stets unseren Weg
zum eigenen Glück finden.

Oliver W. Schwarzmann